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Entzündliche Erkrankungen | Herzmuskelentzündung: Behandlung

Unser virtueller Arzt wird Sie Schritt für Schritt durch die möglichen Behandlungsoptionen führen.

Behandlung einer Herzmuskelentzündung

Die Behandlung einer Herzmuskelentzündung erfolgt je nach Schwere der Erkrankung stationär oder ambulant. Wichtig sind dabei die körperliche Schonung, eine gesunde Lebensweise sowie die Stärkung der körpereigenen Abwehr. Prinzipiell sollte jeder Patient mit einem schweren Verlauf einer Myokarditis in einem dafür spezialisierten Zentrum behandelt werden.

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Der Weg zur richtigen Therapie einer Herzmuskelentzündung

Ziel der Therapie einer Herzmuskelentzündung ist es, die möglichen Folgen zu bestimmen und so gering wie möglich zu halten.

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Körperliche Schonung

Bei einem milden Verlauf einer Herzmuskelentzündung ist körperliche Schonung - keine schwere körperliche Arbeit, kein Sport, ferner kein Alkohol und Nikotin – bereits ein wichtiger Therapiebaustein. Die Schonung sollte solange aufrechterhalten werden, bis der Arzt Entwarnung gibt.

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Untersuchung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen

Es ist von zentraler Bedeutung, das Risiko eines plötzlichen Herztodes durch lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen in der Herzkammer einzuschätzen. Das geschieht am sinnvollsten durch ein Langzeit-EKG. Zeigen sich darin Herzrhythmusstörungen, die sich ggf. zu einer Lebensbedrohung entwickeln können, ist eine stationäre kardiologische Behandlung indiziert.

Weiterhin müssen alle mit der Myokarditis verbundenen Herzrhythmusstörungen nach den üblichen Therapieprinzipien behandelt werden. (siehe Therapie VHF, Brady, Tachy)

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Medikamentöse Therapie einer Herzschwäche

Ist die Pumpleistung des Herzens reduziert, dann erfolgt eine medikamentöse Herzinsuffizienztherapie (siehe Artikel Herzinsuffizienz). Führt die Myokarditis zu einer dramatischen Verschlechterung der Pumpleistung des Herzens, dann kann anhand des Biopsie-Ergebnisses unter bestimmten Bedingungen in spezialisierten Zentren eine antivirale bzw. entzündungshemmende Therapie erfolgen.

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Apparative Therapie nach einer Herzschwäche

Wenn die Pumpleistung des Herzens nach einer Herzmuskelentzündung trotz medikamentöser Therapie so stark eingeschränkt bleibt, dass der Patient bleibende Beschwerden hat, dann ist in manchen Fällen auch die Implantation eines Gerätes zur kardialen Resynchronisation (CRT) notwendig.

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