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Antiarrhythmika

Antiarrhytmika bezeichnen eine Gruppe von Medikamenten, die zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden. Sie beeinflussen an verschiedenen Stellen auf molekularer Ebene die Erregungsbildung bzw. -leitung im Herzen und werden dementsprechend in unterschiedliche Klassen eingeteilt. Sie werden auch als Natriumantagonisten (z.B. Lidocain), Betablocker (z.B. Metoprolol), Kaliumantagonisten (z.B. Amiodaron) oder Kalziumantagonisten (z.B. Verapamil) bezeichnet. Eine ständige Kontrolle der Blutwerte ist bei der Einnahme von Antiarrhythmika besonders wichtig, damit die Behandlung der Herzrhythmusstörungen nicht mit unerwünschten Nebenwirkungen einhergeht.