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Chronische Herzschwäche

Die chronische Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, ist eine Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr ausreichend Blut in den Körperkreislauf pumpen kann.

Wenn das Herz als Motor des Blutkreislaufs seine Pumpfunktion nur noch unzureichend ausführen kann, staut sich das Blut in den Gefäßen, die zum Herzen führen. Je nachdem, ob die linke oder die rechte Herzkammer betroffen ist, bildet sich ein Blutstau in der Lunge oder im Bauch und den Beinen. Ein Blutstau in der Lunge äußerst sich als Luftnot, ein Blutstau vor dem rechten Herzen als Völlegefühl und Wasser im Bauch.

Eine Herzschwäche ist nicht plötzlich „einfach da“, sie entwickelt sich schleichend. Zu Beginn ist die körperliche Leistungsfähigkeit eingeschränkt: das Atmen beim Treppensteigen fällt schwer, lange Spaziergänge bereiten Mühe, die Beine werden schnell müde. Im weiteren Verlauf treten Beschwerden bei immer geringerer Belastung auf, bis der Patient sie schon bei leichtester körperlicher Aktivität oder sogar in Ruhe verspürt.

Unbehandelt schreitet die Herzschwäche immer weiter fort. Zunächst versucht der Körper, die Herzschwäche zu überwinden. Dazu produziert er Stoffe, die das Herz zwar kurzfristig aufpeitschen, aber langfristig schwächen.

Daher ist es wichtig, beim Auftreten von Beschwerden sofort den Arzt aufzusuchen.