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Elektrische Kardioversion

Unter einer elektrischen Kardioversion versteht man die gezielte Elektroschock-Abgabe zur Normalisierung von Rhythmusstörungen, in den meisten Fällen wegen chronischen Vorhofflimmerns. Beim Eingriff muss wegen der Schmerzhaftigkeit des Elektroschocks eine Kurznarkose durchgeführt werden. Zusätzlich wird der Patient an einem Monitor überwacht.

Sobald der Patient in Narkose ist, wird der Elektroschock abgegeben. Bei nicht erfolgreicher Kardioversion wird in der Regel ein 2. oder 3. Schock mit maximaler Energie angeschlossen, eventuell auch unter Beigabe spezifischer Medikamente. Danach müssen Atmung und Kreislauf während 1 bis 2 Stunden kontinuierlich überwacht werden, anschließend kann der Patient das Krankenhaus wieder verlassen.