Herzmuskelentzündung

Eine Herzmuskelentzündung, oder Myokarditis, ist definiert als Entzündung des Herzmuskels. Häufig sind neben dem Herzen auch noch andere Organe des menschlichen Körpers von Entzündungen betroffen.

Bradykardie

Ein dauerhaft zu langsamer Herzschlag wird als Bradykardie bezeichnet.  Verursacht wird die Bradykardie durch eine gestörte Erregungsbildung oder Reizweiterleitung im Herz. Diese kann zum einen ausgehend von einer gestörten Funktion des Sinusknotens oder zum anderen als eine fehlerhafte Überleitung der elektrischen Impulse von dem rechten Vorhof zu den Kammern  entstehen.

Tachykardie

Ist der Herzschlag kontinuierlich zu schnell, liegt eine Tachykardie – umgangssprachlich auch Herzrasen - vor. In der Folge wird das Blut nicht vollständig in den Körperkreislauf gepumpt. Tachykarde Herzrhythmusstörungen treten auf, wenn die Erregungsleitung im Herzen gestört ist. Sie können von den Vorhöfen (Vorhoftachykardie) oder den Kammern (Kammertachykardie) ausgehen.

Chronische Herzschwäche

Die chronische Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, ist eine Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr ausreichend Blut in den Körperkreislauf pumpen kann.

Vorhofflimmern

Etwa 1,8 Millionen Deutsche leiden laut Deutscher Herzstiftung an Vorhofflimmern –Tendenz steigend. Vorhofflimmern gilt daher als „Volkskrankheit“. Häufig verläuft Vorhofflimmern ohne spürbare Symptome (asymptomatisches Vorhofflimmern) und bleibt deswegen lange unerkannt, etwa 70% der Episoden verlaufen sogar völlig symptomfrei.