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02.11.2020

HERZWOCHEN 2020 – Das schwache Herz

Die Herzschwäche zählt zu den häufigsten Anlässen für Krankenhausaufenthalte bei jährlich rund 465.000 Klinikaufnahmen. Experten schätzen die Zahl der Patienten mit Herzschwäche auf bis zu vier Millionen in Deutschland. Jährlich sterben über 40.000 Menschen an Herzinsuffizienz. Bedingt durch die steigende Lebenserwartung dürfte die Zahl der Betroffenen weiter zunehmen, so dass die Herzschwäche auch als „Epidemie des 21. Jahrhunderts“ eingestuft wird.

Die Herzschwäche macht sich meistens mit unspektakulären Symptomen und schleichend mit Atemnot, Leistungsabnahme und geschwollenen Beinen (Knöchelödeme) bemerkbar. Ein großes Problem: Die Betroffenen nehmen solche Symptome oft als altersbedingt hin. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie an einer ernstzunehmenden Erkrankung mit einer schlechten Prognose leiden. Das „schwache Herz“ ist daher keineswegs eine normale Alterserscheinung. Vielmehr ist frühzeitiges Handeln gefordert! Je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto günstiger ist ihr Verlauf und desto höher ist vor allem die Lebensqualität der Betroffenen.

Gemeinsam mit Unterstützung der Medien wollen wir umfassend über diese Erkrankung informieren. Unser Ziel ist, dass möglichst viele Menschen die vielfältigen Ursachen der Herzschwäche sowie die krankheitstypischen Warnzeichen, mit denen sie sich bemerkbar macht, erkennen und erfahren, wie man entgegenwirken kann.

Themen der Herzwochen (Auswahl)

Achtung Herzschwäche! Wenn die Pumpe versagt

  • Herzschwäche: Was ist das? Wie macht sie sich bemerkbar (krankheitstypische Anzeichen)?
  • Bewegung: Wie hilft Bewegung? Was ist bei Herzschwäche zu beachten?

Therapie der Herzinsuffizienz

  • Begleit- und Grunderkrankungen behandeln
  • Herzschwäche und COVID-19: Was ist heute bekannt? Was sollten Betroffene und ihre Angehörigen beachten?

Leben mit Herzschwäche

  • Ziel: Lebensqualität erhalten! Der Alltag mit Herzschwäche: Reisen, Fliegen, Sex
  • Immer wieder Krankenhaus: Muss das sein? Entgleisung der Herzschwäche (Dekompensation) vorbeugen

Quelle: Pressemitteilung, Deutsche Herzstiftung e.V.