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23.10.2020

Was die digitale Medizin in der Kardiologie leistet

„Cardiology meets Systems Medicine and Digital Health Solutions“ war das Thema des Symposiums. Referenten aus Forschung, Medizin und Informatik stellten ihre Erfahrungen mit digitalen Mitteln und neue Ansätze für die Kardiologie vor. Die rund 100 Teilnehmer – teils vor Ort, teils per Livestream zugeschaltet – erfuhren, welchen Nutzen die Techniken der Erweiterten Realitäten und das maschinelle Lernen für Forschung und Klinikalltag haben. Molekulare Techniken, wie sie etwa bei der Rekonstruktion von Herzgewebe nach einem Infarkt zum Einsatz kommen, wurden vorgestellt und die Vorteile von Apps und Wearables unter die Lupe genommen.

Über allem stand die Frage, wie es gelingen kann, unterschiedliche Daten beispielsweise aus Bildgebung, molekularer Diagnostik, elektronischen Patientenakten und tragbaren Sensoren zu verknüpfen und verfügbar zu machen.

Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und das HiGHmed-Konsortium der Medizininformatik-Initiative hatten zu der Veranstaltung eingeladen. HiGHmed ist 2018 angetreten, die digitale Vernetzung in der Medizin voranzutreiben. Es entwickelt Medizininformatik-Lösungen, um Daten und Wissen aus Kliniken, Arztpraxen und Forschung über Standorte hinweg zu verknüpfen und für alle verfügbar zu machen. Ein Ziel dabei ist, Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch personalisierte Ansätze wirkungsvoller zu behandeln. Dazu bündelt das Konsortium die Kompetenzen von acht Universitätskliniken und medizinischen Fakultäten sowie weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie.

Die Leitung des HiGHmed-Konsortiums liegt beim Universitätsklinikum Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg.

Hier können Sie Videomitschnitte verschiedener Speaker anschauen. 

Quelle: Nachbericht der Medizininformatik-Initiative