Neue Studie zeigt Überlebensvorteil für Patienten mit Herzschwäche und Vorhofflimmern durch Katheterablation

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Die Ergebnisse der Anfang Februar veröffentlichten CASTLE-AF Studie (1) zeigen den Nutzen der sogenannten Katheterablation, einer interventionellen Behandlungsmethode zur Beseitigung bestimmter Formen von tachykarden Herzrhythmusstörungen, im Vergleich zur medikamentösen Standardtherapie. Sowohl die Sterblichkeit als auch die Anzahl der Krankenhausaufenthalte sind bei Patienten, die unter einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) und gleichzeitigem Vorhofflimmern leiden, durch die Vorhofflimmer-Ablation um über ein Drittel reduziert.
Diese vielversprechenden Ergebnisse geben auch Anlass, die aktuellen Behandlungsleitlinien für Patienten mit Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern neu zu diskutieren.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.castle-af.org

 

 

(1) Marrouche, N. et al. (2018). Catheter Ablation for Atrial Fibrillation with Heart Failure. New England Journal of Medicine, 378(5), 417-427.