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Corona - Pandemie: Informationen für Herzpatienten

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2

Hier finden Sie eine aktuelle Ausflistung des Robert-Koch-Instituts zu den am häufigsten gestellten Fragen mit der Corona Pandemie.

 

Anleitung: Rachenabstrich richtig selbst durchführen

Nachdem Ende der vergangen Woche die Rufe nach einer Ausweitung der Tests auf eine Infektion mit dem Coronavirus immer lauter wurden. Veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin eine Anleitung zur richtigen Probenentnahme durch die Patienten. Die Anleitung finden Sie hier.

 

FÜR PATIENTEN UND ANGEHÖRIGE Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung

Bei Ihnen wurde eine COVID-19-Erkrankung mit derzeit leichter Symptomatik diagnostiziert. Deshalb wurde für Sie eine häusliche Isolierung angeordnet. Diese Maßnahme soll eine Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus verhindern. Das Virus ist leicht übertragbar und die COVID-19-Erkrankung kann auch sehr schwer verlaufen.

Angehörige, die mit Ihnen im Haushalt leben und während der Isolierung vor Ort bleiben, sollten bei guter Gesundheit und ohne Vorerkrankungen sein. Lesen Sie dazu bitte unbedingt den Patienten-Flyer des Robert Koch Instituts.

Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben:

  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz). Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt; wenn mehrere Grunderkrankungen vorliegen (Multimorbidität) dürfte das Risiko höher sein als bei nur einer Grunderkrankung.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko.
  • Welche Kombination von Risikofaktoren mit weiteren (Lebens-)Umständen ein besonders hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 darstellen, ist noch nicht hinreichend bekannt.

Kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf

  • Schwangere scheinen nach bisherigen Erkenntnissen aus China kein erhöhtes Risiko gegenüber nicht schwangeren Frauen mit gleichem Gesundheitsstatus zu haben.
  • Bei Kindern wurde bislang kein erhöhtes Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf berichtet.

Was sollten Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf beachten

  • Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion (ausführlich beschrieben in Referenz 2: COVID-19: Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt Fälle bekannt wurden )
  • Wichtig ist auch eine aktive Information über das Krankheitsbild, die bei der frühzeitigen Selbsterkennung von Symptomen helfen kann.
  • Erkrankte sollten rasch Kontakt aufnehmen zur Hausarztpraxis oder telefonisch zu anderen beratenden Stellen:

    • Beratung hinsichtlich individueller Maßnahmen
    • Beratung hinsichtlich labordiagnostischer Abklärung von COVID-19
  • Wenn in der näheren Umgebung (z.B. im privaten oder beruflichen Umfeld) Fälle von COVID-19 bekannt werden, sollte dies ebenfalls entsprechend mitgeteilt werden, um gezielte diagnostische Maßnahmen zu beschleunigen.
  • Quelle: Robert Koch Institut

    Diee Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert online detailiert zu den wichtigsten Verhaltensregeln um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und schließlich zu stoppen. Beantwortet werden die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. Lesen Sie diese aufmerksam und folgen Sie den Empfehlungen zu Hygiene. Hier gehts zum Link

Herzsportgruppen

Eine Herzgruppe ist eine ärztlich betreute und durch einen qualifizierten Übungsleiter geleitete Gruppe von maximal 20 Herz­patienten, die sich mindestens einmal pro Woche zum Bewegungstraining (Rehabilita­tionssport) trifft. Dabei werden gemäß des ganzheitlichen Ansatzes in der Rehabilitation auch Elemente aus den Bereichen Stress­bewältigung / Entspannungs­verfahren, gesunde Ernährung / Gewichts­reduktion sowie regelmäßige krankheits­bezogene Informationen in Form von gesundheits­bildenden Maßnahmen durchgeführt.

Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung, die vom zuständigen Kostenträger (Kranken­versicherung oder Rentenversicherung) vor Teilnahmebeginn genehmigt werden muss.

Hier finden Sie eine Herzsportgruppe in Ihrer Nähe.

Berlinerinnen und Berliner finden hier ein besonders breites Angebot im Bereich Gesundheitssport.

Patientenmaterialien

Herzinsuffizienz

Wer die Diagnose Herzinsuffizienz erhält, hat nicht zwangsläufig verstanden, worum es sich dabei handelt; Symptome und Behandlung können überfordern. Hier erhalten Sie Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen.

Zur Unterstützung der Aufklärung und Beratung der Patienten wurden im Rahmen der Aktualisierung der NVL zusätzliche Patienteninformationen entwickelt. Diese sollen die behandelnden Ärzte in der Beratung der Patienten unterstützen und zur gemeinsamen Entscheidungsfindung beitragen



Vorhofflimmern

Menschen mit Vorhofflimmern haben ein bis zu 5-fach erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Wie kann es dazu kommen, welche erschwerenden Risikofaktoren gibt es und was sind die Folgen eines solchen Schlaganfalls? Mehr erfahren Sie hier.

Bei vielen Patienten bleibt das Vorhofflimmern unbemerkt, es ist asymptomatisch. Dies birgt Gefahren. Der erste Bote kann dann bereits ein Schlaganfall sein. Erfahren Sie hier mehr zu Risikofaktoren und Therapie.

Schlaganfall

Der Schlaganfall ist keine einheitliche Erkrankung: Der Oberbegriff "Schlaganfall", auch Apoplex oder Hirninsult genannt, wird vielmehr für eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen verwendet. In Deutschland erleiden jährlich rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall, er gilt damit als Volkskrankheit. Und obwohl der Schlaganfall so häufig vorkommt, erkennen viele Menschen die Symptome nicht oder deuten diese falsch. Erfahren Sie hier mehr.

Herzinfarkt

In Deutschland stirbt immer noch einer von acht Herzinfarkt-Patienten innerhalb eines Jahres nach dem Infarkt. Der Herzinfarkt und die instabile Angina pectoris werden unter dem Begriff akutes Koronarsyndrom (ACS) zusammengefasst. Trotz umfangreicher Vorsorge und Aufklärung wird ein Herzinfarkt oder eine instabile Angina pectoris oft als ein kurzfristiges, einmaliges Ereignis gesehen. Das langfristige Risiko, mit dem die Patienten nach einem akuten Herzereignis leben, wird oft nicht wahrgenommen oder gar verdrängt. Mit der Initiative Herzbewusst erfahren Sie hier mehr über die Hintergründe von Herzkrankheiten, Therapiemöglichkeiten und Risikofaktoren.

Störbeeinflussung von Schrittmachern, ICDs und CRTs

Elektromagnetische Felder werden durch elektrische Geräte und Verfahren erzeugt und sind durch die vielfältige Nutzung moderner Technik, z. B. im Arbeitsleben, im Alltag und in der Medizin, allgegenwärtig. Herzschrittmacher und implantierbare Defibrillatoren (ICD) können in ihrer Funktionsweise, die aus Wahrnehmung der Herzaktivität und der damit verknüpften Stimulation des Herzens besteht, durch elektromagnetische Felder beeinträchtigt werden. Je nach Hersteller sind die Vorgaben leicht verschieden, eine sichere Nutzung im Alltag muss jedoch gewährleistet sein. Einen ersten Leitfaden finden Sie hier.

Elektromagnetische Interferenz von aktiven Herzrhythmusimplantaten im Alltag und im beruflichen Umfeld

Träger von Herzschrittmachern oder ICDs müssen über das potenzielle Risiko einer Störbeeinflussung ihres implantierten Systems aufgeklärt werden. Auch wenn EMI-Ereignisse (Elektromagnetische Interferenzen) selten sind, beschäftigt die Wechselwirkung die Patienten sehr. Lesen Sie dazu die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Den gesamten Artikel finden Sie in untenstehendem PDF.

Störbeeinflussung von ICDs

Thrombose

Eine Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Gefäß bildet. Grundsätzlich können Thrombosen in allen Blutgefäßen vorkommen. Am häufigsten treten Thrombosen jedoch in den tiefen Bein- und Beckenvenen auf. Pro Jahr sind etwa 90 bis 130 von 100.000 Menschen erstmals von einer tiefen Venenthrombose betroffen; das entspricht etwa 0,1 % der Allgemeinbevölkerung. 

Es sind nicht nur die Thrombosen, sondern insbesondere ihre Folgen, die zur Erkrankung führen. Eine thrombosierte Arterie kann Sauerstoffarmut in einem von der Arterie versorgten Organ auslösen. Die wohl bekanntesten Beispiele dafür sind der Herzinfarkt durch den Verschluss eines Herzkranzgefäßes oder der Schlaganfall durch eine verstopfte Hirnarterie. Lesen Sie hier mehr.

Mein Atem, mein Weg - Bewegungsinitiative für Menschen mit COPD

„Mein Atem, mein Weg“ ist eine Bewegungsinitiative, die Menschen mit COPD zu mehr Bewegung im Alltag motivieren soll. Denn Bewegung ist nicht nur gesund, sondern hat auch einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden. Doch oft nimmt einem die Atemnot die Lust dazu. Beim Wandertag „Mein Atem, mein Weg“ gehen Patienten zusammen spazieren, denn gemeinsam macht Bewegung mehr Spaß. Sie können zwischen drei gut zu bewältigenden Strecken wählen und werden von Ärzten und Trainern begleitet. An Zwischenstationen werden atemerleichternde Übungen gezeigt und man erhält viele Informationen rund um die Erkrankung. Und auch für den Austausch mit anderen Teilnehmern bleibt genug Zeit.

Sie möchten gerne in Bewegung bleiben trotz COPD? Manchmal fällt es Ihnen schwer, sich allein zu motivieren? Wir gehen mit Ihnen gemeinsam! 

Patientenwandertage in verschiedenen deutschen Städten finden Sie hier.